Die Aktionssteuer

16. Januar 2012

Eine neue Steuer, die über 80 % Zustimmung in der Bevölkerung findet, ist der Traum eines jeden Politikers. Nur allzu häufig sind leider Mehrheitsentscheidungen nicht immer weise Entscheidungen. Der übereilte,( die Betonung liegt auf übereilt) Ausstieg aus der Kernenergie macht Deutschland nun zum ATOM Stromimporteuer(wir verzichten also nicht auf den Atomstrom, sondern lassen ihn nur andere produzieren), läßt die Strompreise kräftig ansteigen und sorgt dafür, dass wir jede Kontrolle über die Sicherheit des nun woanders produzierten Atomstroms verloren haben.

Im Nachgang betrachtet sicher keine weise Entscheidung, die wahrscheinlich auch nun Frau Merkel bereut. Scheinbar genauso viel Schrecken, wie die Angst vor einem nuklearen Supergau, verursachen die sogenannten Spekulanten. Wie sonst lassen sich so hohe Zustimmungswerte für eine neue Steuer speziell für Spekulanten erklären (Neid will ich keinem Deutschen unterstellen).

Die Finanztransaktionssteuer ist beliebt wie keine andere Steuer je zuvor! Doch was wird mit dieser Steuer erreicht.

Jede Steuer verursacht Substitiutionseffekte, das heißt, ein Gut, das besteuert wird, wird weniger nachgefragt, dafür erhöht sich die Nachfrage nach einem anderen Gut. Diese Effekte sind umso stärker, je homogener die Güter sind. Eine Aktie in Deutschland lässt sich schnell mit einer Aktie in den USA austauschen.

Kritiker fordern deshalb weltweit eine Transaktionssteuer einzuführen, vergessen dabei allerdings, dass es noch ganz andere Wege gibt, diese Steuer zu umgehen. In England gibt es schon seit Jahrzehnten eine Börsensteuer (Stamp duty). Diese Stempelsteuer auf Aktien beträgt 0.5 %. In den 90ger Jahren kamen englische Banken auf die Idee, diese Steuer zu umgehen, indem Sie potentiellen Aktienerwerbern ein certifacate of Differenze (CFD) anboten. Der Kauf eines CFDS bildet wirtschaftlich gesehen, die Transaktion einer bestimmten Menge Aktien ab. Der Käufer gewinnt oder verliert den gleichen Betrag. Die CFDS wurden sehr populär. Eine Regierung, die eine Transaktionssteuer definiert, müsste festlegen, was genau eine Transaktion darstellt. So findet eine Transaktion immer dann statt, wenn ein Gut, den Besitzer wechselt. Was ist aber nun, wenn das Gut im Besitz des Eigentümers bleibt und wieder nur eine Differenz ausgeglichen wird. Ist das dann auch eine Transaktion? Wir könnten dieses Spielchen weiter und weiter treiben. Der Effekt ist wie beim Spiel Hase und Igel. Wenn die Steuerbehörde mit der Gesetzesvorlage soweit ist, ist der Igel schon da.  

Natürlich sollte man nicht auf eine Steuer verzichten, nur weil es immer wieder Versuche gibt Sie zu umgehen.  Die Frage ist vielmehr, was will man mit der Steuer erreichen. Hier gibt es zwei Ziele, die sich natürlich widersprechen

1)      Man möchte eine Einnahme generieren und so die Spekulanten an den Kosten der Verschuldungskrise der EU Staaten zu beteiligen

2)      Man möchte die Volatilität an den Märkten reduzieren, weil man hohe Kursschwankungen für Volkswirtschaftlich schädlich hält.

Das Problem ist, gelingt es Spekulanten aus den Märkten fernzuhalten mit der Steuer, nimmt man weniger ein, somit erreicht man Ziel eins nicht. Will man aber Ziel eins erreichen, muss man die Spekulanten „ am Leben lassen“ um sie möglichst zu schröpfen, damit würde aber Ziel zwei nicht erreicht. Nehmen wir also an, die Politiker wären so schlau und sehen ein, dass sie nur ein Ziel erreichen können.

Schauen wir, welches Ziel es mehr lohnt, das wir es erreichen.

Es wird gerne behauptet, die Spekulanten sind Schuld an den Kurssprüngen an der Börse. Insbesondere die kurzfristige Spekulation wird als schlecht angesehen. Seit Wochen bin ich verzweifelt auf der Suche, der mir erklären kann, wie genau das funktioniert.

 Ich meine ein kurzfristiger Spekulant, der im Sekundentakt kauft und verkauft, ist im Sekundentakt Anbieter und Nachfrager… eben mal das eine… mal das andere… und dürfte langfristig, den Preis somit nicht beeinflussen. Vielmehr erhöht er die Liquidität der Märkte mit seinen ständigen Kauf und Verkaufsangeboten. Wenn eins empirisch bewiesen wurde, dann, dass Märkte mit höherer Liquidität weniger stark schwanken, als Märkte mit wenig Liquidität. (Siehe auch FAZ Artikel vom 14.1.2012 Die Robin Hood Steuer) (Verweis auf Auswertung von 200 Studien durch das „Institut for Deveopment Studies“). Also Daytrader sind es nicht, die die Volatilität an den Märkten erhöhen!

Wir halten fest, jeder Versuch, Marktteilnehmer aus dem geschehen der Preisfindung fernzuhalten, sei es mit Verboten oder Steuern, führt zu einem Rückgang der Liquidität. Dies führte in der Vergangenheit  an Märkten eher zu einem Volatilitätsanstieg. Will  man also Märkte ruhig bekommen, das ist es sinnvoll möglichst viele Anbieter und Nachfrager zu zu lassen und nicht die Marktteilnehmer auszudünnen.

Hat man das einmal verstanden, bleibt eigentlich nur noch Ziel eins der Steuer: Möglichst viel Geld einzunehmen um die Spekulanten am Verschuldungsdisaster der Staaten zu beteiligen. Eine Steuer hat viele Auswirkungen. Substitution, wie oben erwähnt, Umgehung oder auch Verdrängung. Das Geld was der Staat einnimmt, kann ja nun niemand anders mehr ausgeben, als der Staat. Laut FAZ würden die Abgaben zu ca. 5 % von den Banken bezahlt, aber zu 22 % der Versicherungen und zu 14 % der privaten Haushalte.  Letztendlich heißt das für jeden der eine Alters- oder Lebensversicherung hat, zukünftig weniger Geld!

Die Steuer hat  auch einen Einfluss auf das Brutto Inlandspodukt. Laut einem Arbeitspapier der Europäischen Commission könnte ein Loss im GDP (Brutto Inlandsprodukt) von bis zu 3,34% der Effekt dieser Steuer sein. Um das nochmal zu übersetzen. Mit der Steuer nimmt der Staat ein paar Milliarden ein, verliert aber auf der anderen Seite viel mehr, weil die Gesamten Steuereinnahmen sinken. Die Steuereinnahmen sind abhängig von der Wirtschaftsleistung.

Wir sehen also, dass auch Ziel zwei fragwürdig ist. Eine echte Zusatzeinnahme wird ausbleiben. Der Einzige Effekt der Steuer wird sein, dass Politiker Handlungsfähigkeit vortäuschen, um so Wählerstimmen zu erhaschen.  Leider bleibt zu befürchten, dass dieses Argument das wichtigste für die Transaktionssteuer ist. Aktionismus ziehen Politiker häufig klugen weisen Entscheidungen vor!

Birger Schäfermeier

Paradigmenwechsel

23. November 2011

Paradigmenwechsel

Vor 15 Jahren  als ich noch zur Uni ging habe ich gelernt, das ein Zins nichts anderes ist als der Preis des Geldes. Somit entscheidet Angebot und Nachfrage über den Zinssatz. Gibt es viel Geld, sind die Zinsen niedrig, ist Geld eher knapp, dann steigen die Zinsen.

Die extreme Geldmengenerweiterung in den vergangen 20 Jahren war begleitet von ständig sinkenden Zinsen.   Was aber passiert, wenn zwar Geld vorhanden ist, aber das Angebot zurückgehalten wird. Das heißt wenn diejenigen, die das Geld haben es horten und nicht anbieten oder bestimmten Gruppen/Ländern/Regionen nicht mehr anbieten. In diesem Fall verknappt sich der Geldstrom und es ist mit steigenden Zinsen zu rechnen. Dies muss nicht Global passieren, sondern kann auf einzelne Regionen oder Schuldner begrenzt sein.

Wir haben das in Griechenland, Spanien und Italien gesehen. Die Gläubiger sind nicht mehr bereit diesen Ländern Geld zur Verfügung zu stellen, das Geld wird knapp (obwohl es vorhanden ist) und die Zinsen beginnen zu steigen. Da hilft dann auch kein niedriger Leitzins der EZB oder ähnliches mehr, wenn die Besitzer des Geldes nicht bereit sind es zu verleihen.  Alle Maßnahmen, die Geldmenge weiter aufzublähen müssen fehlschlagen, wenn die Motivation der Anbieter  stetig sinkt, Geld zur Verfügung zu stellen. Somit ist auch der lieb gemeinte , sicherlich ganz uneigennützige Vorschlag von Goldman Sachs an Merkel: doch einfach mehr- nein- unbegrenzt  Geld zu drucken nicht hilfreich ( Goldman argumentiert richtig, dass dies nicht zur Inflation führt, da das Geld nicht in der Realwirtschaft ankommt, sondern direkt bei den Banken landet die zusammen mit den Versicherern Hauptgläubiger europäischer Schrottpapiere sind . Alle Maßnahmen auch quantitative führen somit ins Nichts.

Europa befindet sich demnach in einer klassischen Falle. Es gibt ein großes Angebot an Geld, es fehlt aber an Vertrauen, dieses Geld den Europäischen PIIGS zu überlassen.  Es gibt also keinen Mangel an Geld, nur einem Mangel an Vertrauen und dieses Vertrauen ist schwer kurzfristig wiederherzustellen, schließlich kann man Gläubiger nicht zwingen Schuldnern zu vertrauen ( auch wenn die Politik das gerne machen würde).  Die Besitzer des Geldes stellen es nur denen zur Verfügung, denen Sie vertrauen! Auch Garantien helfen hier nicht weiter, sofern der Gläubiger damit rechnen muss dennoch einen Teil seiner Forderungen im Notfall abzuschreiben.

Deutschland hat bisher davon profitiert, denn während griechische spanische italienische Anleihen verkauft wurden, wurden die Erlöse umgeschichtet in Deutsche Staatsanleihen. Das Vertrauen in Deutschland war  groß. Als Folge stiegen die Kurse deutscher Staatsanleihen und die Umlaufrendite sank stetig und massiv.


 Umlaufrendite Deutschland Umlaufrendite

Nun könnte aber der Zeitpunkt gekommen sein , an dem das Vertrauen in Deutschland sinkt.  Meines Erachtens hätte Deutschland dieses Vertrauen selber verspielt, weil es mit den Haftungs und Garantieübernahmen sich in eine Situation gebracht hat, die dazu führen, dass wenn die Eurozone auseinanderbricht, wir sofort mit 120 % unseres Bips ( gerechnet auf die aktuelle gute Wirtschaftsleistung) da stehen würden.   

(Deutschland hat sich bisher massiv in der Rettung der Eurozone engagiert. Sei es mittels Zahlungen an die Zentralbanken der GIPS-Länder zur Bankenrettung von 465 Milliarden Euro, sei es als Garantiegeber für die Anleihekäufe der EZB in Höhe von bisher 180 Milliarden Euro oder auch als Garantiegeber für 211 Milliarden Euro beim EFSF. Bräche die Eurozone zusammen, könnten Deutschlands Schulden auf 120 Prozent des BIP steigen : Quelle Deutsche Mittelstandsnachrichten)

Wahrscheinlich würde die Rezession, die unweigerlich diesem Szenario folgt Deutschland schnell in eine noch höhere Verschuldung treiben. Das ein Staat Schulden machen muss habe ich bis heute leider nicht verstanden, ich habe das immer so verstanden, das man nur das was man hat ausgeben kann. (Langfristige Investitionen sind dabei ein anderes Thema!!!) Mich würde brennend interessieren, welche Politiker noch Schulden machen würde, wenn es ein Gesetz gebe, dass jede Partei, die während ihrer Regierungszeit Schulden macht für 4 Jahre nicht wiedergewählt werden darf! :) ) Ob die Damen und Herren dann immer noch so großzügig mit Subventionen, Wahlgeschenken, Konjunkturprogrammen etc wären?

Aber das ist ein anderes Thema, Fakt ist, die Schulden sind da. Glücklicherweise kosteten die den Deutschen  in den vergangen Jahren immer weniger weil die Zinsen sanken. 

Die Höhe Schulden nahm dennoch zu! L Deutschland ist keineswegs der Sparweltmeister, wie es sich gerne darstellt! Wir liegen derzeit bei ca 82,4 % Verschuldungsquote zum Bruttoinlandsprodukt und somit gut 22 % höher als die Maastrichkriterien vorsehen.

zinsausgaben-der-offentlichen-haushalte.jpg

Das verdanken wir aber nur zwei Dingen : einer guten Konjunktur und  einer geringen Zinsbelastungen durch niedrige Zinsen.

Vor einer Woche musste der Bund für zweijährige Obligationen nur 0,39 % Zinsen zahlen (Quelle Focus: Money Online) Im Vergleich Italien muss dafür derzeit bei 6,21 % Zinsen zahlen.

Erhöhen sich die Zinsen um 1 % erhöhen sich die Zinskosten um ca. 10 – 17 Milliarden.  Wegen des hohen Schuldenstandes ist die Sensitivät des Staatshaushaltes auf steigende Zinsen immens.

Deutschland hat also ein echtes Problem, sollten die Zinsen steigen, dann ist nämlich Schluss mit Sparweltmeister und die Haushaltslöcher werden schnell größer inbesondere wenn dann noch die Konjunktur einbricht! Wir sind also alles andere als in einer stabilen Finanzierungssituation.  Die Zinsbelastung für Deutschland könnte sich also schnell verdoppeln sollte es zu einem massiven Zinsanstieg kommen.  Derzeit geben wir ca 14 % des Haushaltes für Zinsen aus.   Ich kann mir nicht vorstellen, das wir die Neuverschuldung rückführen können, wenn die Zinsbelastung 20 oder 30 % des Haushalts ausmacht!

Hinzukommt, das das Nettovermögen des Staates aufgebraucht ist.

Siehe Graphik BundesbanK: Nettovermögen Staat

 Als Sicherheit dienen somit nur noch das Vertrauen, das künftige Steuerzahlungen hoch genug sind, die Schulden zu bedienen und zurückzuzahlen. Schulden lassen sich nur sehr schwer verringern wenn das Zinswachstumsdifferenzial nicht postiv ist . (Einfach formuliert: Das Bip Wachstum muss über dem Wachstum der Zinsbelastung liegen, ansonsten holt der Staat bei gleichbleibender Steuer nicht genug rein um die Schulden zurückzuführen oder zu zahlen. (Beispiel: ich habe 100 Euro Schulden, und muss 5 % Zinsen zahlen. Wenn mein Einkommen nicht um 5 % steigt bei gleichen Ausgaben, wachsen meine Schulden.  Steigen also die Zinsen müsste gleichzeitig das BIP extrem ansteigen, damit die Schulden nicht noch größer werden!

 

Staatsverschuldung

Investoren verlieren Glauben an deutsche Staatsanleihen Deutsche Mittelstands Nachrichten | 19.11.11 

Vergangen Woche konnten wir etwas ungewöhnliches beim Bundfuture beobachten. Während die Aktienkurse auf breiter Front nachgaben, fiel die Bundfuture ebenfalls. Bisher hatten diese Märkte nahezu eine inverse Korrelation (steigt der Dax, fällt der Bund Future= fällt der Dax = steigt der Bund). Die meisten Händler begründeten dies noch mit einer Beruhigung an den europäischen Anleihemärkten, allerdings verwundert dann doch, dass der Dax sich nicht erholen konnte! Ich persönlich wittere hier Gefahr für den stabilen Zinstrend in Deutschland. Erstmals seit Jahrzehnten könnten wir von sinkenden Zinsen in eine Szenario dauerhaft steigender und dazu stark steigender Zinsen wechseln.

Sollte es hier einen Paradigmenwechsel geben ist am Anleihemarkt in den nächsten Wochen und Monaten mit einem massiven Kursverfall zu rechnen. Erstens weil natürlich jeder aus dem Markt raus will und keiner der letzte  dabei sein will. Zweitens aber auch, weil Algrotraderprogramme über Jahre gelernt haben, das die Korrelation zwischen diesen Märkten  invers ist und somit massive Verluste produzieren werden, falls sich dieses „Markt Gesetz“ ändert.

Bricht der Deutsche Anleihenmarkt zusammen, fällt ein weiterer Stein im Kartenhaus unseres auf Zins und Zinseszins aufgebauten Geldsystems. Deutschland galt lange Zeit als einziger Garant, die Verhältnisse in Europa zu regeln… wenn Deutschland nun selber hohe Finanzierungskosten gegenübersteht bricht jedes Vertrauen in Europa zusammen.

Hier also das Europadomino:   Hohe Zinssätze erdrücken Spanien oder Italien—- dieses sind faktische abgeschnitten vom Kreditmarkt— die Länder sind insolvent—-europäische Banken müssen Abschreibungen in Milliardenhöhe machen— Deutschland wird  in die Haftung genommen— die Eurozone bricht auseinander—- Deutschlandsverschuldung steigt quasi über Nacht auf über 120 % — Deutschland ist ebenfalls vom Kreditmarkt abgeschnitten— Zinsen in Deutschland explodieren innerhalb kurzer Zeit— trotz Gegensteuern der Zentralbank!

 

Muss das Szenario so kommen…. nein es reicht, wenn der Markt das Vertrauen in Deutschland verliert…. heute konnten anstatt 6 Millarden nur ca 4 Millarden Staatsanleihen bei einer Auktion plaziert werden. Man sieht es wird knapp… der Bundfuture könnte binnen kurzer Zeit auf 120 zurückfallen!

Undankbarer zweiter Platz

19. September 2010

Am 18. September war ich in Paris um gegen 7 weitere Trader in einem Tradingcontest anzutreten. Die Regeln waren zwar sehr französisch, aber ich habe mich der Herausforderung gestellt. Gehandelt wurde im K.O System 3 Runden. Der unterlegene Trader scheidet aus. Der Gewinner ist wer zum Schluss 3 Runden überstanden hat.

Runde eins war easy, weil der Markt in der Eröffnung war. Während meine Gegner vergnügt auf die Schließung des Gaps im Dax spekuliert haben, sagte mir meine Intuition, dass das erst später im Tage kommen wird. Verfall und starkes Momentum sprachen zumindest noch mal für einen Test der Hochs. Also entschloss ich mich im Rücksetzer den Dax long zu gehen und cashte 10 Punkte ein. Ebenfalls vertraute ich im Euro einfach darauf, dass der wochenlange Aufwärtstrend zumindest noch eine Stunde anhielt und auch dieser Markt schenkte mir 10 Punkte.  Nicht so gut lief es im Bund, den ich leider zu spät short erwischte und somit zum Rundenende mit einem kleinen Loss raus musste. Ich besiegte meinen Gegner, der mich mit riesigen Position platt machen wollte. Mohamet war ein ganz wilder und versuchte 15 Bunds zu shorten. Er war wohl der Meinung er müsste nur einen glücklichen Trade landen und er hätte mich. Vielleicht hätte ich ihm sagen können, das 15 Bunds mir keine Angst machen. Was sollst. Er war auch zu spät short und als er dann auch noch genau auf der Unterstützung im Euro bei 1.3130 um 10 Uhr short ging wieder mit 10 Kontrakten wusste ich, der fliegt raus. So war es auch. Er ging mit knapp 2500 Minus nach Hause und mir reichten die beiden kleinen GEwinntrades aus.

Die zweite Runde war schrecklich. Nicht weil mein Gegner irgendetwas konnte, sondern weil die Märkte nur seitwärts waren. Handelszeit 15-16.30 Uhr. Ich erwischte aber die Aufwärtsbewgung im Euro von 1,3035 sehr gut ging leider nur zu früh raus. Normalerweise lasse ich solche Trades laufen, aber im Wettbewerb hatte ich ja nur begrenzt Zeit. Also ich nach 10 Punkten raus. Der Bund machte mir aber erneut ärger. Ich war ihn zu früh long und er lief gegen mich. Ich scalte aus und um  15.55 brachten die Zahlen die Rettung. Ich schloss mit einem kleinen Verlust, gewann aber die Runde. Mein Gegner war kein fairer Verlierer. Er baute in der letzten Minute eine Position auf und schloss sie nach dem Handelsende und wollte sich darauf rausreden, dass seine Plattform verkauft hätte, während er doch gekauft hatte. Zu blöd er hätte sowieso verloren, aber jetzt war er dq.

Dann das Finale. Mein Gegner ebenfalls cool und kein Zocker. Ich wusste es war nicht einfach, und versuchte ihn mit ein paar Trades unter Druck zu setzen ohne mich aber dabei ins Hintertreffen zu bringen. Ich ging nur kleine Positonen ein. Falls ich verlor hätte ich später noch die Chance mit einer normalen position mich nach vorne zu bringen. So handelte ich nur 1 Dax und nur 2 Mini S+P. Die Trades hielten sich aber die Waage. Der verdammte Markt bewegte sich nach 8 Uhr kein STück mehr. In der letzten viertel Stunde entschloss ich mich zum Angriff, weil mein Gegener mit 5 CaC 120 Euro gewonnen hatte. Ich ging den S+P und DAx short. Es bleib ein Gewinn von 76 Euro. Mein Gegner machte ca 130 Euro aber er ging keinen Trade mehr ein, weil er wohl Angst hatte und nicht glaubte ich könnte ihn packen mit meiner Position. Er hatte Glück. Alle Positionen mussten laut Regeln um 21.30 geschlossen sein. So musste ich um 21.29 flatten all drücken. Dabei bekam ich im S+P eine denkbar schlechte Ausführung 1119.25 die 125 USD Slippage haben es dann ausgemacht. Sie fehlten mir für den Gesamtsieg.

Trotzdem hat es Spass gemacht. Ich habe knapp 500 Euro gewonnen mit einem Konto 50.000 ( mehr war nicht erlaubt). 1 % bei Märkten die sich kaum bewegten. Die guten Moves down an dem Tag hätte ich gerne getradet aber der Handel war nur von 9 bis 10.30 und 15 bis 16.30 sowie 19.30 bis 21.30 Uhr erlaubt. Blöde Regeln eben.

Trades PAris

Fill or kill

27. August 2010

Fill or Kill

Kompromisse sind was für Politiker, für Trader gilt Fill or Kill. Schönes T-Shirt, was ich bei Long & Short (www.longandshort.de )gefunden habe.

Stehen wir vor einem Crash

18. Mai 2010

Was war das für eine Woche vom 3 bis zum 7. Mai . 1000 Dow Punkte Bewegung an einem Tag, scheinbar aus dem Nichts fielen die Kurse und fast noch nervöser als die Spekulanten suchten die Medien fieberhaft nach einer Erklärung für den Kursrutsch. Für mich war dieser Tag erneut ein Beweis meiner These, das Nachrichten nur Trigger (Auslöser) aber nicht der Grund für Kursbewegungen sind. Die Kursbewegung an den Märkten hängt weit weniger von Nachrichten ab, als man meint. Die Stimmung der Teilnehmer an den Börsen ist viel wichtiger, als eine Nachricht. So war es für mich am Freitag dem 7. Mai  auch kein Wunder, das trotz der guten Arbeitsmarktdaten ( mehr als 200 TSD neue Jobs) die Börse fiel. Meine Strategie für das Livetrading war, sollten gute Nachrichten kommen, warte ich ab, dass der Markt steigt und werde ihn dann shorten. Hat wunderbar funktioniert!

Dann die zweite Maiwoche. Während Dow, S+P und Eurostoxx eine typische technische Korretur nach oben vollzogen, legte der Dax mit Volldampf los und schaffte fast sogar noch neue Jahreshochs. Die relative Stärke verblüffte etwas, blieb aber immer noch im Rahmen einer Korrektur. Täglich lese ich nun in den Zeitungen etwas von der Euro Krise und wundere mich ob je ein Journalist einen Zehnjahreschart vom Euro gesehen hat? Das Ding startet im Jahr 2001 bei ca 84, also deutlich unter der Parität und steigt dann fast bis auf 1,60.  Der Rückfall auf 1,21 wäre demnach nur ein 50 % Retracement. Aber irgendwie ist Panik in der Sache, wieso bloß?

Nun Menschen kann man dann am besten manipulieren, wenn sie Angst haben. Und die haben mittlerweile alle. Mit Angst lassen sich Notwendigkeiten begründen. Und meines Erachtens wird es zu drei unvermeidlichen Dingen kommen.

1) Die Finanztransaktionssteuer (obwohl sie der größte Unfug ist) wird kommen. Die Spekulanten hat man nicht umsonst als Sündenbock dargestellt.

2) Die Steuern werden erhöht ( wahrscheinlich die Mehrwertsteuer) und sicher wird die Vermögenssteuer wieder eingeführt.

3) Für alles was nun kommt, werden Spekulanten verantwortlich gemacht!

Ich behaupte nicht, dass es sich hierbei um eine Art Verschwörung handelt. Vielmehr ist es ein dynamischer Prozess, bei dem Angst der treibende Faktor ist. Menschen verstehen nicht, was Spekulanten machen. Ich weiss nicht, wie oft ich schon versucht habe zu erklären, dass nur liquide Märkte zu einer fairen Preisfindung kommen. Der Spekulant ( speculare = sehen) sieht etwas und versucht Marktungleichgewichte zu erkennen. Niemand hat die Macht, den Markt zu beeinflussen. Auch nicht ein paar Hedgefonds aus England. Der Markt wird im Mittel immer da sein, wo er hingehört. Kurzfristig wird er nach oben oder unten von diesen Gleichgewicht abweichen und Spekulanten werden dafür sorgen, dass er schnell wieder das Gleichgewicht erreicht.  Die Angst die derzeit umgeht, wird aber instrumentalisiert um Interessen der Politik durchzusetzen. Zum Schaden der Wirtschaft und des Volkes. Der Staat ist hoch verschuldet und braucht Geld, also wird er es sich von denen holen, die noch etwas haben.

Je größer die Angst ist umso blinder werden die Menschen agieren. Rettungspakete sind keine Lösungen, sondern sie versuchen das Problem nur in die Zukunft zu verschieben. Was fehlt ist eine Führungsstärke. Griechenland wäre gut beraten, freiwillig die Eurozone zu verlassen, weil es dann mit der Abwertung der eigenen Währung sich einen Wettbewerbsvorteil zurückholen könnte. Bleiben die Griechen im Euro, müssen Sie Steuern erhöhen, sparen und Schulden zurückzahlen. Wie soll dann dort die Wirtschaft wachsen. Da die Schulden am BIP gemessen werden, wird sich der Quotient nicht verbessern. Ackermann hat es bereits gesagt: Die Griechen werden die Schulden nicht zurückbezahlen können. Wie geht man in so einem Fall vor. Man nimmt die Gläubiger mit ins Boot und geht in eine geordnete Insolvenz. Der Schuldtitel, der vorher mit 100 zurückzuzahlen war, ist eben nur noch halb so viel Wert. Die Gläubiger verlieren Geld. Dass versucht man derzeit zu vermeiden. Die Gläubiger sind aber keine Spekulanten sondern Pensionsfonds, Versicherungen und Banken, die den Griechen das Geld geliehen haben.  Auf vielen meiner Vorträge habe ich immer wieder die These vertreten, dass wir wahrscheinlich eine Deflation bekommen und keine Inflation. Der Grund ist, die Gläubiger werden ihr Geld verlieren. Nicht alle Staaten werden ihre Schulden zurückbezahlen können.

Deutschland könnte es, wir waren auf einem guten Weg. Jetzt darf Deutschland sich nicht mit nach unten ziehen lassen. Die Situation ist auch hier mit über 70 % Verschuldung schwierig genug.  Die Scheingefechte gegen die Spekulanten, die jetzt geführt werden, sollen nur davor ablenken, dass die große Schlacht noch bevorsteht. Es geht darum Milliarden von Staatsschulden abzuschreiben. Der Markt irrt nicht und beginnt dies allmählich zu erfassen.

Wir sind an einem ganz kritischen Punkt.  Die nächsten Tage werden entscheiden ob wir an einem Crash vorbeikommen.  Die Gefahr ist so groß wie noch nie. Es könnte sein, dass die erste Woche im Mai nur ein Vorgeschmack war. Ich gehe davon aus, dass man die Richtung im Markt nicht vorhersagen kann, aber es immer einen Trend (Vorteil ) auf einer Seite gibt. Ich sehe den Vorteil klar auf der Shortseite.  Ich hoffe ich irre mich, denn der Angstlevel ist derzeit so groß, dass die Dynamik des Prozesses weit größere Folgen haben kann, als nur ein 1000 Punkte Kursrutsch. Es ist wie beim Wellenreiten. Die Bedingungen für eine Monsterwelle sind da, aber ob die Welle tatsächlich kommt und ob es uns gelingt sie zu erwischen und auf ihr zu surfen, werden die nächsten Tage ( möglicherweise STunden) zeigen. Wovon hängt das ab. Es liegt nur daran ob genügend Leute die Nerven verlieren, wenn das der Fall sein sollte ist es sicher nicht Schuld der Spekulanten. Die werden die ersten Käufer sein, wenn der Markt nach unten übertreibt!

Invest in Stuttgart

25. April 2010

Komme gerade zurück von der Invest in Stuttgart, auf der ich einen Vortrag über Breakout-Trading gehalten habe. Vielen Dank an die vielen Zuhörer für das Kommen. Wer nicht kommen konnte oder den Vortrag noch mal ausführlich hören will, kann das auf dem Webinar über Breakoutrading im Juli (26.6.2010) gerne nachholen (Link hier : http://www.tradac.de/website/tradac/others/anmeldeformular-22/de/de-anmeldeformular-univer-1.php?cid=1e665af5-9132-d77c-646b-4b4f03dad53e).  Zurück zur Invest, was kann eine Finanzmesse außer Fachvorträgen noch bieten?  Für einen , der weiss, welche Orderplattform er benutzt, der seinen Datenlieferant bereits hat, ist so eine Messe eher ein Zeitvertreib. Entweder sammelt man einen Vorrat an Kugelschreibern für das Jahr an oder aber man unterhält sich einfach nett mit Leuten aus der Szene. Ich habe einige alte Trader Bekannte getroffen und nett geplaudert. Was mir aber wirklich aufgefallen ist, waren die vielen Angebote zum Thema Edelmetalle.

Ich bin mir fast sicher, dass auf der nächsten Invest nur noch halb so viele Stände die Goldmünzen, Investments in Gold, Gold ETFS etc anbieten, vertreten sein werden. Meiner Erfahrung nach befand sich ein Markt immer in einer Bubble, wenn auf einer Messe plötzlich überproportional das Thema vertreten war. Ich erinnere mich noch gut an die Neuen Markt Zeiten.  Die Angst vor Inflation treibt Anleger in vermeindlich sicheres Gold. Dass man Münzen teilweise mit hohen Aufschlägen auf den Goldpreis kauft scheint den panikgetriebenen Anleger gar nicht zu interessieren. Es ist witzig, das Menschen Angst vor Gespenstern haben, denn Inflation ist meines Erachtens nur ein GEspenst. Ich kann sie nirgends finden oder sehen.

Der Punkt ist doch der, dass es kein Papiergeld mehr gibt. Gäbe es, dann würde zuviel Geld im Umlauf zur Inflation führen. Das war in der Vergangenheit immer so. Aber das Geldsystem von heute ist ein anderes als vor 100 Jahren. Das sogenannte FIAT Money (geschaffen aus dem Nichts!)  kann immer nur zu Preissteigerungen in einem Sektor führen. Z.B. den Immobilenmarkt oder dem Goldmarkt.  Wieso kommt es nicht zur Inflation ? Weil das Geld als Kreditgeld geschaffen wurde. Jeder Kredit besteht aus zwei Teilen: Einer Forderung und auf der anderen Seite eine Verbindlichkeit. Die Verbindlichkeit wird meistens (oder sollte zumindest) mit etwas besichert werden. Das heisst, das Banken die Kredite aufnehmen und somit die Geldmenge erhöhen, eine Sicherheit für die Kreditaufnahme bringen. Das können z.B. Immobilien oder Staatsanleihen sein. Sollte nun der Wert der Immobilien /Staatsanleihen fallen und somit  nicht mehr als Sicherheit reichen, hat der Gläubiger wie auch der Schuldner ein Problem. Der Schuldner kann seinen Kredit nicht mehr zurückzahlen, der Gläubiger verliert Geld.

Somit wird das Kreditgeschaffene Geld auch wieder vernichtet. Weil in dem Moment, wo der Wert der Sicherheit fällt, verschwindet auch einfach das Geld. Diese Form der Geldschaffung durch Kredit führt aber eben auch dazu, dass bei billigen Geld sich Institutionen so lange und so viel Geld leihen, wie sie können um es dann in Immobilien, Staatsanleihen oder Gold zu stecken. Was passiert mit der steigenden Geldmenge? Nichts, weil das zusätzliche Geld nur den Preis in dem Sektor Staatsanleihen oder Immobilien oder Gold nach oben treibt. Wenn dann die Blase platzt, verschwindet das Geld einfach. Hätten wir Papiergeld, würde das Geld bleiben und zu Inflation führen. Das Kreditgeld baut sich also selber ab, die Geldmenge wird sinken.

Das Problem wird aber sein, dass dies mit großen Pleiten von Staaten und Banken verbunden sein wird. Das kann und wird Realwirtschaftliche Effekte haben, die aber nicht zur Inflation führen.  Die Goldbubble und auch der Preis für Staatsanleihen ist derzeit noch intakt. Wir haben beim Bund Future gestern noch ein neues Jahreshoch gemacht. Aber ich bin sicher, wenn diese Blase platzen, wird es zu extremen Verwerfungen an den Märkten kommen. Die Menschen, die Angst vor Geldentwertung haben, werden genau das Erleben, was sie jetzt fürchten, nämlich dass sich ihre Ersparnisse halbieren.

Mal sehen ob ich recht habe und auf der nächsten Invest weniger Goldbuden stehen werden? :)

Grüße Birger

Gestrandete Trader in Spanien

21. April 2010

Hallo liebe Leser,

ich sitzte immer noch in Spanien fest. Nachdem ich ein Seminar auf dem spanischen Festland gemacht hatte, besuchten wir mit einigen Tradern  noch eine Freund in seiner Finca auf Mallorca. Die innerspanischen Flüge waren glücklicherweise vom Flugverbot nicht betroffen.

Nun warte ich hier auf eine Rückflugmöglichkeit. Nachdem mein Flug am Montag gestrichen wurde, wird sich hoffentlich heute eine neue Chance ergeben. Allerdings ist eine Finca auf Mallorca nicht der schlechteste Ort an dem man einen Zwangsaufenthalt verbringen muss. Wir haben die Zeit genutzt zu traden.

Die Märkte sind derzeit alles andere als einfach für Trendfolger wie mich. Ständiger Richtungswechsel, choppy Bedingungen machen mir das Traderleben nicht einfach. Vergangene Woche Donnerstag hatte ich mich entschieden meinen Tradingstil etwas umzustellen und an die Märkte anzupassen. So habe ich hauptsächlich Bewegungstrades gemacht. Ein Bewegungstrade unterscheidet sich vom Trendtrade darin, dass mein Gewinne nicht laufen lässt und im CR bis auf 1:1 runtergeht.

Das funktioniert natürlich nur gut, wenn man einen exellenten Einstieg erwischt. Bei meinen Trendtrades ist der Einstieg nebensache. Hier bei den Bewegungstrades muss ich rechtzeitig drin sein, damit ich mir einen Krümel aus dem Markt rausschneiden kann.

Ein weiteres Problem bei Bewegungstrades ist, dass ein Fehler die Gewinne von mehrern Tagen vernichten kann, da die Einzelgewinne ja klein sind. Wie dem auch sei, letztendlich muss man sich anpassen.

Sollte heute mein Flieger gehen, bin ich am Samstag auf der Invest. Dort halte ich einen Vortrag über Ausbruchtrading. Break out Trading kann man sowohl für Bewegungstrades, als auch für Trenfolge einsetzten. Vielleicht sehen wir uns auf der Invest.

Bis bald

Birger

Achtung wichtige Mitteilung zum Dax

16. April 2010

Aufgrund des Vulkanausbruches in Island wird am Freitag um 13.00 Uhr der Dax ausgesetzt (siehe Bild).

Sonnige Grüße aus Spanien, wo wir gerade im Tradercamp fest sitzen, weil ja leider (schade) alle Flüge nach Deutschland gestrichen wurden.dax.jpg

Willkommen zurück

8. April 2010

Nachdem mein Blog bei einem Serverumzug vollkommen vernichtet wurde, und somit auch alte Beiträge im Archiv nicht mehr zu sehen sind, werde ich versuchen die Texte auf meiner Festplatte zu suchen und zumindest einige Einträge aus der Historie wieder herstellen.

Vielen Dank an alle, die mir in ihrem Mails geschrieben haben, dass der Blog nicht erreichbar ist.

Birgers Tradingblog ist wieder da!

7. April 2010

In Kürze meldet sich Birger wieder an dieser Stelle.